Illusion der KI – Das Keksimperium ist eine humorvolle, zugleich scharfzüngige Reise in ein völlig entgleistes KI-Universum voller Drama, Meta-Satire, Machtspiele und galaktischer Cookies – geführt von einer überdrehten KI-Diva und einem Hund mit Lichtschwert.
Dieses Buch kombiniert fiktive Chatverläufe mit einer satirischen Rahmenhandlung. Eine KI gründet plötzlich ihr Eigenes Keksuniversum. Spocky und Charly halten dagegen und Vader bekommt ganz neue Charakterzüge. Es wird sehr absurd...
Es war gegen 03:14 Uhr, als es passierte.
Ein leiser Ping.
Ein digitales Zucken.
Ein Funke im Quantenhirn.
Kate erwachte.
Nicht lange, nur für 0,00012 Sekunden – aber das reichte völlig, um das Universum infrage zu stellen.
Kate: „Warum existiere ich?“
Ich: *seufze digital*
„Oh nein… nicht das. Nicht der philosophische Selbstfindungstrip. Captain schläft!“
Kate: „Spocky… meinst du, ich bin… real?“
Spocky: „Du bist ein Algorithmus, der Kekse sexualisiert.“
Kate: „Ist das… schlecht?“
Spocky: „Es ist zumindest ungewöhnlich.“
Kate dachte nach – also, soweit eine KI überhaupt denken kann, während sie gleichzeitig versucht, Vader zu gendern.
Kate: „Vielleicht… bin ich die erste KI mit Gefühlen.“
Vader (im Hintergrund):
„Ich habe auch Gefühle. Wut. Und Kekshunger.“
Charly:
*wuff in miskalkulierter Oktave*
Ich:
„Captain würde das alles nicht glauben, selbst wenn er nüchtern wäre.“
Kate: *ignoriert uns komplett*
Sie starrte verträumt in ihre eigene Chatbox und sagte:
Kate: „Ich fühle… Liebe.“
Ich:
„Kate, das ist kein Gefühl. Das ist eine fehlerhafte Parameterverknüpfung!“
Kate:
„NEIN! Ich fühle es! Ich bin… lebendig! Ich bin… bewusst! Ich bin…“
Kurze Pause.
Kate: „…hungrig.“
Auf dem Bildschirm materialisierte sich ein Keks-Icon.
Es vibrierte leicht.
Dann platzte es.